Im Büro geht alles drunter und drüber, zuhause warten die Kids, wollen am Abend unterhalten werden und der Partner braucht auch mehr Zuspruch als er umgekehrt geben kann. In solchen stressigen Situationen sind Konflikte die häufige Folge. Da braucht es für den Moment schnelle Hilfe, damit das Ganze in keinen handfesten Streit ausartet, der die Laune verdirbt und die Stimmung trübt.

Wenn Ihnen mal wieder alles zu viel wird:

HIER KOMMEN 10 ENTSPANNUNGSTIPPS, MIT DENEN SIE IM AKUTFALL RASCH UND UNKOMPLIZIERT DAMPF ABLASSEN KÖNNEN!


Tipp 1: Sich in den Boden verankern
Funktioniert am besten im Freien, aber wenn das nicht möglich ist, auch indoor durchführbar: Stellen Sie sich aufrecht hin, Füße etwa hüftbreit am Boden. Wenn Sie draußen sind, können Sie in den Himmel blicken. Ansonsten die Augen schließen. Jetzt stellen Sie sich vor, aus Ihren Füßen sprießen Wurzeln in den Boden, immer tiefen. So verankern Sie sich mit Ihrem Leben, werden eins mit Erde und Himmel. Wer einen guten Stand hat, wird von den Schwierigkeiten des Lebens weniger leicht umgeworfen… Erdet rasch wieder, bringt innere Ruhe und Kraft zurück.

Tipp 2: Über sich selbst lachen können
Wenn ein Konflikt gerade kurz davor ist, endgültig zu eskalieren, versuchen Sie es doch mal mit Humor! Dabei besser nicht über andere lachen, lieber über sich selbst! Stellen Sie sich z.B. vor, wie Sie gerade aussehen, wenn Sie so wutentbrannt dastehen. Mit ein bisschen Selbstironie kann das sehr lustig sein. Humor nimmt dem Ärger die Spitze – und bringt den Zornpegel wieder runter.

Tipp 3: Time-out vereinbaren!
Bei so manchem Wortgefecht kommt man irgendwann an einen Punkt, wo es einfach nicht mehr weiter geht. Keiner der Beteiligten weicht auch nur einen Millimeter von seinem Standpunkt ab. Eine Annäherung oder gar Einigung scheint unmöglich. Bevor es jetzt unangenehm wird und eventuell die Schublade mit den persönlichen Angriffen geöffnet wird: Lieber eine Auszeit vereinbaren wie beim Boxen:Kampfpause und jeder ab in seine Ecke. Ein paar Stunden später, vielleicht sogar am nächsten Tag, wenn alle Beteiligten noch mal über die Sache geschlafen haben, sieht vielleicht schon alles anders aus. Zumindest ist mit großer Wahrscheinlichkeit eine sachliche Diskussion wieder möglich. Das Konfliktthema kurz ruhen lassen – sorgt für mehr Abstand!

Tipp 4: Umdenken!
Die Strategie des kognitiven Umstrukturierens – klingt kompliziert, ist es aber nicht: Erinnern Sie sich an die letzten Male, als Sie vor Ärger so richtig in die Luft gegangen sind? Hat es etwas gebracht? Wahrscheinlich nicht. D.h. beim nächsten Mal, wenn Sie kurz vorm Explodieren sind, z.B. weil Ihr Kollege, PartnerIn oder die Kinder Sie zur Weißglut bringen, überlegen Sie sich, ob sich an der Ursache des Streits was ändert, wenn Sie jetzt laut werden. Und wenn dem nicht so ist: Was bringt es dann, wenn Sie sich jetzt bei einem Wutanfall auspowern? Lassen Sie die Angelegenheit – zumindest für eine Weile – ruhen (siehe Tipp 3) und unternehmen Sie etwas Schönes! Ein Spaziergang, ein Besuch in einer Therme oder ähnliches zum Beispiel. Lieber etwas Positives einplanen statt sich zu ärgern!

Tipp 5: Keine Dramen konstruieren!
Wichtige Geschäftsbesprechungen, eine Hochzeit, Prüfungen etc.: Vor solchen Terminen steigt der Stresspegel bei den meisten Menschen deutlich an. Wichtig ist es, jetzt nicht „den Teufel an die Wand zu malen“. Warum sollte die Prüfung schief geben, Ihnen vorm Altar die Stimme versagen oder der Geschäftspartner sich nicht überzeugen lassen? Und selbst wenn: Stellen Sie sich das Worst-Case-Szenario vor. Dann werden Sie erkennen: Es wäre nicht das Ende der Welt. Dramatisieren Sie Probleme nicht, so nehmen Sie schon mal viel Druck raus!

Tipp 6: Abschaltrituale kreieren!
Wir leben in einer hektischen Zeit. Die moderne Technik hat zudem die Grenzen zwischen Beruf und Privatleben verschwimmen lassen, per Firmenhandy und E-Mail ist man fast schon rund um die Uhr erreichbar. Daher ist es besonders wichtig, Abschaltrituale in den Tagesablauf einzubauen. Beim Nachhausegehen am Abend sollten Sie berufliche Sorgen und Probleme im Büro lassen, hier kann es beispielsweise hilfreich sein, den Bürostress daheim sofort gegen die Freizeitkluft zu tauschen. Entspannungsrituale vor dem Schlafengehen wie ein warmes Bad oder eine heiße Milch mit Honig können eine angenehme Nachtruhe unterstützen. Entspannungselemente sollten übrigens wenn möglich täglich eingeplant werden, mindestens ein paar Mal pro Woche. Bitte Erholung nicht auf den Urlaub verschieben, sondern in den Alltag integrieren! Äußere Ruhephasen sind wichtig, damit wir innerlich zur Ruhe kommen!

Tipp 7: Zeit für sich vornehmen!
Die meisten von uns sind fast ständig von Menschen umgeben: Am Arbeitsplatz von Kollegen und Geschäftspartnern, zuhause von Partnern und eventuell vorhandenen Kindern, bei Freizeitaktivitäten von Freunden und Bekannten. Jeden Tag ein paar Minuten für sich alleine verbringen, in denen man in sich hinein horcht, wie es einem geht, wirkt wahre Wunder für den Seelenfrieden! Wer mag kann dies im Zuge einer Meditation tun oder Tipp 1 befolgen. Sie können aber auch z.B. einfach entspannt dasitzen und sich auf den eigenen Atem konzentrieren. Denken Sie daran: Der wichtigste Mensch in Ihrem Leben sind Sie selbst!

Tipp 8: Langsamer werden!
Bei Stress und Hektik kann es grundsätzlich hilfreich sein, Tempo rauszunehmen. D.h. wenn um Sie herum mal wieder alle herumwirbeln, das Telefon dauernd läutet und Sie eigentlich mehrere Dinge gleichzeitig erledigen müssten: Werden Sie langsamer statt schneller! Dadurch werden Sie innerlich ruhiger, können sich wieder besser konzentrieren und schaffen so Ihre Aufgaben besser, als wenn Sie in blinden Aktionismus verfallen würden. Atmen Sie ein paar Mal tief durch und machen Sie sich dann mit Ruhe und Gelassenheit Schritt für Schritt an Ihre Aufgaben. „Entschleunigen“ und Ruhe bewahren bringen Sie weiter als hektisches Arbeiten an drei Dingen gleichzeitig.

Tipp 9: Aktivitäten einplanen!
Genauso wichtig wie Entspannungsphasen sind natürlich auch Aktivitäten. Dazu gehört zum einen Bewegung – z.B. Laufen gehen, Rad fahren, NordicWalken, Badminton, was immer Ihnen Spaß macht! – und zum anderen Freunde treffen, Hobbies, Kino, Theater und vieles mehr. Manchmal kann ein Tennismatch bei erhöhter innerer Anspannung genau das richtige sein, weil es so herrlich auspowert. Manchmal braucht man aber auch das Ohr einer guten Freundin/eines guten Freundes, um sich den Frust von der Seele zu reden. Spüren Sie in sich hinein, was Ihnen gut tun würde – und das unternehmen Sie dann so bald wie möglich!

Tipp 10: Realistische Erwartungen setzen!
Erwarten Sie nicht zu viel von sich – und auch nicht von anderen! Niemand ist perfekt und nicht immer klappt alles so, wie man es sich vorgestellt hat. Toleranz sollte dabei nicht nur gegenüber anderen, sondern auch gegenüber sich selbst zum Einsatz kommen. Setzen Sie sich nicht unter Druck, um die eigenen Erwartungen zu erfüllen. Definieren Sie für sich, was Ihnen wirklich wichtig ist im Leben und wie Sie das umsetzen können. Dabei sollte ein realistischer Zeitplan ebenfalls mit bedacht werden. Nicht zu viel von sich und anderen erwarten und nicht zu viel auf einmal wollen!

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